Qi Gong

Weniger Stress, mehr Energie. Verbinde Bewegung, Atem und Meditation!

Qi Gong ist ein sehr altes energetisches Übungssystem aus China, welches Körper, Geist und Atmung mit einbezieht. Qi bedeutet „Luft“ oder „Atem“, häufig „Energie“ oder „vitale Substanz“; Gong bedeutet „Arbeit“

Qi-Gong ist nicht nur eine körperliche Übung; es ist eine Einladung, in Einklang mit dem Rhythmus deiner Lebensenergie zu treten.

Durch sanfte Bewegungen, bewusstes Atmen und meditative Konzentration, wird Qi-Gong zur Brücke, die dich zu deinem inneren Gleichgewicht führt.

Du wirst beginnen, Stress und Unruhe loszulassen, und an ihrer Stelle eine tiefe Ruhe und belebende Energie zu kultivieren.

Qi Gong ist eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist. Auch Kampfkunst-Übungen werden darunter verstanden. Zur Praxis gehören Atemübungen, Körper- und Bewegungsübungen, Konzentrationsübungen und Meditationsübungen. Die Übungen sollen der Harmonisierung und Regulierung des Qi-Flusses im Körper dienen.

Ursprung

Der Ursprung der Übungen liegt weit zurück, schon bei Zhuangzi werden bestimmte Formen angedeutet, und aus der Zeit der Han-Dynastie liegen Seidenbilder vor. Der Name Qigong wurde zum ersten Mal von dem Daoisten Xu Xun aus der Jin-Zeit verwendet und bezeichnet seitdem bestimmte Übungen in der Kampfkunst. In der Geschichte Chinas hat diese Praxis als Gesundheitsvorsorge immer eine große Rolle gespielt, wurde aber auch für religiös-geistige Zwecke, insbesondere im Daoismus, Buddhismus und Konfuzianismus, eingesetzt und in den Klöstern überliefert. Die frühesten Formen von Qigong-Praktiken lassen sich bis in die Zeit der Zhou-Dynastie (1046–256 v. Chr.) zurückverfolgen. Diese frühen Formen waren oft mit Schamanismus und religiösen Ritualen verbunden. 

Bedeutung

„Qi“ steht in der chinesischen Philosophie und Medizin sowohl für die bewegende als auch für die vitale Kraft des Körpers, aber auch der gesamten Welt. In der chinesischen Sprache hat es die Bedeutung von Atem, Energie und Fluidum. Der Begriff umfasst viele Ausprägungsformen und Wirkungsweisen. „Gong“ als chinesischer Begriff bedeutet einerseits „Arbeit“, aber auch „Fähigkeit“. Somit kann man Qigong als „stete Arbeit am Qi“ übersetzen, oder auch als „Fähigkeit, mit Qi umzugehen, es zu nutzen“. 

Die Praxis des Qigong soll die Lebensenergie stärken, um zu einer gesunden körperlichen und geistigen Verfassung zu gelangen und somit das Leben zu verlängern. 

Beim Yoga verharrt man längere Zeit in einer Position, bei Qigong bleibt man ständig in Bewegung. Yoga geht mit starker Dehnung einher, Qigong ist entspannter. Dafür dauert es beim Qigong auch länger, bis eine körperliche Veränderung spürbar wird. 

Sowohl Yoga als auch Qigong eignen sich in vielen Fällen für chronisch Kranke. Nach der Abklärung mit ihrer Ärztin/ihrem Arzt können Sie sich also je nach persönlicher Präferenz an einer oder beiden asiatischen Gesundheitslehren versuchen.

Tai Chi

Tai Chi ist eine traditionelle chinesische Bewegungskunst, die Körper und Geist gleichermaßen anspricht. Für Außenstehende wirkt es oft wie eine sehr langsame, fließende Abfolge sanfter Bewegungen. Tatsächlich steckt dahinter ein ganzheitliches Übungssystem, das ursprünglich aus der Kampfkunst stammt, heute jedoch vor allem zur Gesundheitsförderung praktiziert wird.

Die Bewegungen werden ruhig, bewusst und in Verbindung mit tiefer Atmung ausgeführt. Dadurch verbessert Tai Chi die Körperwahrnehmung, stärkt Muskeln und Gelenke und fördert Gleichgewicht sowie Koordination. Gleichzeitig beruhigt es den Geist, reduziert Stress und unterstützt die innere Balance.

Besonders geeignet ist Tai Chi für Menschen jeden Alters, da die Übungen gelenkschonend und individuell anpassbar sind. Es geht nicht um Leistung oder Schnelligkeit, sondern um Achtsamkeit und fließende Übergänge. Regelmäßiges Üben kann helfen, Spannungen abzubauen, die Konzentration zu steigern und das allgemeine Wohlbefinden nachhaltig zu verbessern.

Ursprung und Bedeutung von Tai Chi

Tai Chi, genauer „Tai Chi Chuan“ (Taijiquan), stammt aus China und entwickelte sich vermutlich zwischen dem 13. und 17. Jahrhundert. Seine Wurzeln liegen in der traditionellen chinesischen Kampfkunst, verbunden mit daoistischer Philosophie und der Lehre von Yin und Yang. Der Begriff „Taiji“ bedeutet „das höchste Prinzip“ oder „das höchste Eine“ – also der Ursprung aller Gegensätze. „Quan“ heißt Faust oder Kampfkunst. Ursprünglich war Tai Chi also eine innere Kampfkunst.

Mit der Zeit rückte jedoch weniger der kämpferische Aspekt, sondern vielmehr die gesundheitliche und meditative Wirkung in den Vordergrund. Die langsamen, fließenden Bewegungen symbolisieren das harmonische Zusammenspiel von Yin (Ruhe, Weichheit) und Yang (Kraft, Aktivität).

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